Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Zurzeit wird saniert und umgebaut. Wir freuen uns auf die Saison 2027!
Es ist das Ereignis, auf das nicht nur viele Scharzfelder lange gewartet haben: Gestern fand im Rahmen einer kleinen Zeremonie der symbolische erste Spatenstich als Auftakt zur Sanierung statt.
Bürgermeister Christopher Wagner begrüßte, dass noch im Herbst mit ersten Arbeiten begonnen wurde. „Es ist wichtig, dass wir wir noch vor dem Winter alles auf links gezogen haben“. Damit werde für alle deutlich sichtbar: „Allem Reden zum Trotz - wir bauen es, und 2027 eröffnen wir es dann auch.“ Zuvor hatte Werner Schierl, Leitender Planungsingenieur beim Totalunternehmer, der Pauly Group, den Werdegang und den weiteren Fortgang der Arbeiten umrissen. Es habe einen relativ langen Vorlauf gebraucht, um alles sicher in Auftrag zu geben, aber jetzt könne man das Projekt mit einem guten Gefühl starten. Nach der Winterpause soll es, wenn die Witterung es erlaubt, „mit Wucht losgehen“. Dann stünden unter anderem Stahlbau-, Rohrleitungs-, Beckenumbauarbeiten und anderes mehr an.
Vertreter des Herzberger Stadtrates, der Verwaltung, der Pauly Group und der das Vergabeverfahren begleitenden Fachanwaltskanzlei waren der Einladung des Bürgermeisters zum offiziellen Baustart gefolgt.
Schon vor einigen Wochen hatte die bauausführende Firma mit vorbereitenden Arbeiten begonnen. Dazu gehörten die Freimachung des Baufeldes und die Schaffung einer Baustraße ebenso wie das Entfernen der oberen Beckenkante, des alten Farbanstriches und des Putzes des vorhandenen Schwimmerbeckens – es wird in veränderter Form weiter genutzt. Auch das abgängige Funktionsgebäude, in dem sich die Umkleiden, die Toiletten, das Bistro und der Aufsichtsraum befanden, ist inzwischen Geschichte.
Über 3 Millionen Euro Gesamtinvestition
Fast 2,7 Millionen Euro fließen allein in die Beckensanierung und -gestaltung, die umweltfreundliche, moderne Wasseraufbereitung durch Kiesfilter und Schilfgürtel sowie die Außenanlagen. Von den Investitionen übernimmt 1,03 Millionen Euro der Bund, knapp 1,3 Millionen Euro steuert das Land Niedersachsen bei. Das entspricht 90 Prozent der gesamten förderfähigen Kosten. Den Rest finanziert die Stadt Herzberg aus ihrem Haushalt.
Zusätzlich investiert die Stadt in neue Funktionsbereiche: Für Umkleiden, Duschen, den Raum für die Badaufsicht oder den Sanitätsraum z. B. gibt es noch keine Förderzusage. Die Kosten hierfür sind mit 400.000 Euro im städtischen Haushalt veranschlagt. Noch ist nicht sicher, ob die Stadt hierfür ebenfalls eine Förderung erhält oder sie diese Summe allein stemmen muss.

Fr, 12. Juni 2026

Mo, 08. Juni 2026